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Das Objekt
Die Brückenplatte der Autobahnüberführung zwischen Grenchen und Arch ist im Rohbau fertiggestellt.Tausend Kubikmeter Beton sind in einem "Guss" verarbeitet worden. Das erforderte nicht nur von den Bauarbeitern eine Nachtschicht.
Der Bauführer der Firma Meier + Jäggi (Solothurn) lässt sich denn auch möglichst nichts anmerken, obschon er schon über 50 Stunden auf den Beinen steht. «Solche Einsätze sind schon die Ausnahme», gibt Bianchi zu. Er ist aber nicht nur froh, dass ein Ende der Arbeit in Sicht ist und die wohlverdiente Bettruhe näher rückt, sondern ist überaus zufrieden, dass alles so reibungslos und ohne Zwischenfälle geklappt hat.
Der Beton
«1‘000 Kubikmeter Beton mit einem Gesamtgewicht von 2‘500 Tonnen sind für die 80 m lange und 17 m breite Überführung der A5 zwischen Grenchen und Arch verarbeitet worden. In zwei Schichten haben je 13 Arbeiter die Brückenplatte in einem Guss erstellt. Nebst den Bauleuten auf der Baustelle waren die ganze Nacht ununterbrochen 20 Betonfahrmischer zwischen der Grenchner Witi und den Frischbetonwerken in Zuchwil und Flumenthal unterwegs, um den benötigten Beton heranzuführen. «Doch nicht nur sie waren auf den Strassen unterwegs», ergänzt René Bannholzer, Geschäftsführer der Frischbeton AG in Zuchwil. «Es musste für die Aufbereitung auch Kies und Zement (Vitrans) zugeführt werden.» Pro Werk hätten je zwei Maschinisten für stets frischen Beton gesorgt.
«Mit dieser Brücke über die künftige Autobahn werden, neben dem Wititunnel Grenchen, die Kunstbauten abgeschlossen sein, erklärt Peter Mathys (Büro BSB und Partner), Bauleiter Kunstbauten auf dem Solothurner Abschnitt der A5, zwischen Aareüberquerung und Kantonsgrenze. Nach der Brückenplatte werden noch weitere Betonarbeiten an der Brücke vorgenommen und sollen voraussichtlich im Sommer 2000 abgeschlossen sein. Danach wird die Umfahrungsstrasse endgültig verschwinden und die neue Verbindungsstrasse dem Autoverkehr zwischen Grenchen und Arch übergeben.
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